Mensch und Kirche

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 12:17 
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Der Friedensgruß im Gottesdienst ist von tiefer Symbolik geprägt. Man ist nicht für sich allein, muss auf die Nächsten zugehen (manchmal wird man auch genötigt, die Hand zu reichen), aufbrechen, die eigene Haltung überdenken, sich öffnen.
Und - man schenkt Frieden und macht Frieden in und mit der Gemeinschaft bevor man vor Gott tritt am Tisch des Herrn.
Mag sein, dass dabei ganze innerkirchliche Völkerwanderungen einem wohl etwas umständlich, zeitraubend und lächerlich wirken, doch ich finde dies ein Stück weit christlicher, als wenn man sich nur um sich selbst oder höchstens zu seinen Nachbarn hinwendet. Ich will gar nicht wissen, wie oft Menschen mit ihrer betrübten Seele irgendwo unscheinbar im Eck saßen und wie wohltuend das Gefühl sein kann, dass auch ihnen jemand begegnet, sie mitnimmt in die anschließende Mahlsgemeinschaft.

Man ist nicht allein auf der Welt!

( ... und durchaus ein Gebot kirchlicher Gemeinschaft, das man nicht einfach so mir-nichts-dir-nichts ignorieren sollte, nur weil es die eigene Lebensphilosophie durchkreuzt - nichts für ungut!)


Tarec

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Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 12:22 
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In den Gemeinden, wo der Friedengruß so umfassend geschenkt wird, habe ich es bisher nie erlebt, dass gerade die aktiven Gemeindemitglieder auch die Randstehenden mitnehmen. Besonders konsequent sind dann auch die Pfarrer, die dann bestimmt nicht irgendeinen in der hintersten Reihe vergessen, die haben dann doch einen guten Blick dafür. Das Problem ist dann eher umgekehrt, wenn diese eben keine Nachbarn haben, oder der Friedensgruß komplett individualisiert wird, jeder für sich. Das ist dann die ganz armseelige Variante.

Tarec

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 12:56 
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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 15:47 
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Das mag in der Theorie alles gut und richtig sein. Die Praxis zeigt jedoch, dass es viele Menschen gibt, die um sich herum einen Freiraum benötigen. Ja, es gibt sogar Menschen, die nicht in solche Gottesdienste gehen, weil bei ihnen so etwas wie Panik auftritt, wenn sie auf andere zugehen müssen oder wenn andere auf sie zukommen.

Die römisch-katholische Kirche hat in Großstädten daraus die Konsequenzen gezogen und bietet entweder bestimmte Messen an, in denen der Friedensgruß nur vom Priester gesprochen wird oder sie hat sogar gewisse Kirchen, in denen die Besucher sicher sein können, nie den Friedensgruß in dieser -für sie beängstigenden Form- erleben zu müssen. Und diese Messen sind gut besucht!

Man kann darauf reagieren, indem man sagt, diese Leute sollten sich gefälligst einer Therapie unterziehen - mag sein. Aber man sollte nicht vergessen, dass Anteil nicht gering ist. Meine persönliche Schätzung ist, dass mindestens 20 - 30 % den Friedensgruß lieber heute als morgen abschaffen möchten.

Hinzu kommt auch, dass ein solcher Gruß ja gar nicht in allen Fällen echt gemeint sein kann und somit eine blanke liturgische Floskel bleibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 15:56 
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Aldo1 hat geschrieben:
Das mag in der Theorie alles gut und richtig sein. Die Praxis zeigt jedoch, dass es viele Menschen gibt, die um sich herum einen Freiraum benötigen. Ja, es gibt sogar Menschen, die nicht in solche Gottesdienste gehen, weil bei ihnen so etwas wie Panik auftritt, wenn sie auf andere zugehen müssen oder wenn andere auf sie zukommen.

Die römisch-katholische Kirche hat in Großstädten daraus die Konsequenzen gezogen und bietet entweder bestimmte Messen an, in denen der Friedensgruß nur vom Priester gesprochen wird oder sie hat sogar gewisse Kirchen, in denen die Besucher sicher sein können, nie den Friedensgruß in dieser -für sie beängstigenden Form- erleben zu müssen. Und diese Messen sind gut besucht!

Man kann darauf reagieren, indem man sagt, diese Leute sollten sich gefälligst einer Therapie unterziehen - mag sein. Aber man sollte nicht vergessen, dass Anteil nicht gering ist. Meine persönliche Schätzung ist, dass mindestens 20 - 30 % den Friedensgruß lieber heute als morgen abschaffen möchten.

Hinzu kommt auch, dass ein solcher Gruß ja gar nicht in allen Fällen echt gemeint sein kann und somit eine blanke liturgische Floskel bleibt.


Das betrifft wohl eher die großen Kirchengemeinden, eben bei der Römisch-Katholischen Kirche. Die Gottesdienste hier in der Alt-Katholischen Kirche sind ja tendenziell eher kleiner, persönlicher, vielleicht sogar familiärer. (Wenn gefühlte 20 - 30% ihn eher abschaffen würden(!!, merkwürdig!), dann dürften so um die 70 bis 80% ihn ja befürworten ...)


Tarec

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 15:59 
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tmansor hat geschrieben:
In den Gemeinden, wo der Friedengruß so umfassend geschenkt wird, habe ich es bisher nie (pardon, sollte natürlich "immer" heißen - tmansor) erlebt, dass gerade die aktiven Gemeindemitglieder auch die Randstehenden mitnehmen.


:stirn:

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 18:28 
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Ich persönlich finde es eh schade, dass sich immer wieder Leute einzeln setzen. Bei uns in den Bänken sind 7 Haken (also für 7 Plätze) angebracht. Ich finde, es sollten immer erst 4 bis 5 in einer Bank sitzen, bevor die nächste gefüllt wird. Es ist traurig, so allein zu sein. Ich gehe fast immer allein in den Gottesdienst und dann rundum all die Paare und Familien, die zusammensitzen und ich allein :( Aber in den Friedensgruß fühle ich mich immer einbezogen!

Ich weiß, dass jeder Mensch einen bestimmten freien Kreis um sich herum braucht, dieser variiert bei jedem einzelnen je nach Situation und ist auch sehr stark kulturabhängig. Ich habe es allerdings noch nie erlebt, dass jemand Panik zeigte, weil man freundlich auf ihn oder sie zuging. Arme Menschen, denen so etwas passiert :wuu:

Gruß
Adsartha

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 18:47 
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Adsartha hat geschrieben:
Ich persönlich finde es eh schade, dass sich immer wieder Leute einzeln setzen.


Nun, ich neige auch eher dazu, mir einen Platz im hinteren Mittelfeld auszusuchen; solange es nicht verboten ist ... :f

(außerdem bin ich ja allein :oops: )

Tarec

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 19:26 
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tmansor hat geschrieben:
Nun, ich neige auch eher dazu, mir einen Platz im hinteren Mittelfeld auszusuchen; solange es nicht verboten ist ... :f
Tarec


Es ist bei uns schon von notorischen Zu-Spät-Kommern - da gehöre ich auch dazu, aber die Initiative kam von einem anderen :angel: - schon angeregt worden, sich gezielt nach vorne zu setzen, damit man als Zu-Spät-Kommer nicht an allen vorbei nach vorne schleichen muss :biggrin:

Der Vorschlag wurde mit lauten Gelächter quittiert und sogar zugestimmt - aber geändert hat sich nix :)

Gruß
Adsartha

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 19:31 
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tmansor hat geschrieben:
Aldo1 hat geschrieben:
Das mag in der Theorie alles gut und richtig sein. Die Praxis zeigt jedoch, dass es viele Menschen gibt, die um sich herum einen Freiraum benötigen. Ja, es gibt sogar Menschen, die nicht in solche Gottesdienste gehen, weil bei ihnen so etwas wie Panik auftritt, wenn sie auf andere zugehen müssen oder wenn andere auf sie zukommen.

Die römisch-katholische Kirche hat in Großstädten daraus die Konsequenzen gezogen und bietet entweder bestimmte Messen an, in denen der Friedensgruß nur vom Priester gesprochen wird oder sie hat sogar gewisse Kirchen, in denen die Besucher sicher sein können, nie den Friedensgruß in dieser -für sie beängstigenden Form- erleben zu müssen. Und diese Messen sind gut besucht!

Man kann darauf reagieren, indem man sagt, diese Leute sollten sich gefälligst einer Therapie unterziehen - mag sein. Aber man sollte nicht vergessen, dass Anteil nicht gering ist. Meine persönliche Schätzung ist, dass mindestens 20 - 30 % den Friedensgruß lieber heute als morgen abschaffen möchten.

Hinzu kommt auch, dass ein solcher Gruß ja gar nicht in allen Fällen echt gemeint sein kann und somit eine blanke liturgische Floskel bleibt.


Das betrifft wohl eher die großen Kirchengemeinden, eben bei der Römisch-Katholischen Kirche. Die Gottesdienste hier in der Alt-Katholischen Kirche sind ja tendenziell eher kleiner, persönlicher, vielleicht sogar familiärer. (Wenn gefühlte 20 - 30% ihn eher abschaffen würden(!!, merkwürdig!), dann dürften so um die 70 bis 80% ihn ja befürworten ...)


Tarec



Tarec, kannst Du Dir das vorstellen, dass das mitunter nervt, wenn man gar nicht Familie will in der Kirche, sondern auch hingehen können will, wenn man nicht zu dieser Familie gehört? Wie soll das so überhaupt größer werden können?

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 19:35 
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Noch besser, wenn der pfarrer dann die heilige handlung unterbricht und die zuspätkommenden jovial näher zu treten auffordert oder ähnliches ... dann haben alle noch was von den zuspätkommern. alles erlebte ak parxis.

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 19:40 
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Eine Kirche ist nun mal GEMEINSCHAFT und keine Einzelmeditation. Es beklagen sich doch alle über mangelnde Solidarität und Zusammenhalt. Und kommt das Frei Haus, gibt es Panikattacken.

Was bitte wird denn nun gewünscht?

Ich bin gegen Ringelreihen bei der Kommunion, weil das Katechumen oder andersgläubige Familienmitglieder nun wirklich schmerzhaft ausschließt. Aber was gegen einen lebendigen Friedensgruß spricht, da sind die bisher genannten Argumente für mich nicht stichhaltig. Oder soll es bald heißen "Hilfe, ein Alt-Katholik! Der will uns anfassen! Rette sich, wer kann!"? Es geht um einen Friedensgruß, also freundliches Händeschütteln, bei näherer Bekanntschaft auch mit Umarmung - ist denn in der BRD ein gefährliches Virus ausgebrochen und ich hab's nicht mitbekommen?

Gruß
Adsartha

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 19:41 
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Silesia hat geschrieben:
Noch besser, wenn der pfarrer dann die heilige handlung unterbricht und die zuspätkommenden jovial näher zu treten auffordert oder ähnliches ... dann haben alle noch was von den zuspätkommern. alles erlebte ak parxis.


So läuft es bei uns bestimmt nicht. Der "Delinquent" schleicht sich möglichst leise an. Es ist ja immerhin noch ein Gottesdienst!

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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 20:10 
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Adsartha hat geschrieben:
Eine Kirche ist nun mal GEMEINSCHAFT und keine Einzelmeditation. Es beklagen sich doch alle über mangelnde Solidarität und Zusammenhalt. Und kommt das Frei Haus, gibt es Panikattacken.

Was bitte wird denn nun gewünscht?

Ich bin gegen Ringelreihen bei der Kommunion, weil das Katechumen oder andersgläubige Familienmitglieder nun wirklich schmerzhaft ausschließt. Aber was gegen einen lebendigen Friedensgruß spricht, da sind die bisher genannten Argumente für mich nicht stichhaltig. Oder soll es bald heißen "Hilfe, ein Alt-Katholik! Der will uns anfassen! Rette sich, wer kann!"? Es geht um einen Friedensgruß, also freundliches Händeschütteln, bei näherer Bekanntschaft auch mit Umarmung - ist denn in der BRD ein gefährliches Virus ausgebrochen und ich hab's nicht mitbekommen?

Gruß
Adsartha


Mit dem Händeschütteln habe ich kein Problem. Bei uns schüttelt man vor der Kirche allen die Hand, einige der Frauen küsst man auch auf beide Wangen. Mit den meisten - auch dem Pfrarrer und viel älteren Menschen - ist man sowieso per du. Es ist also wirklich eher familiär.

In der Liturgie muss ich Händeschütteln (und Umarmungen) nicht haben. Ich finde das gekünstelt und es passt mir schlicht nicht. Ich will es nicht und Punkt. Und ich reagiere allergisch, wenn man mir so etwas aufzwingen will. Was kommt als nächstes? Wildes Gefuchtel mit den Händen, Geschreie, dass Gott mit uns spreche und ein Tanz um ein Feuer vor dem Altar? Was für eine Freak-Show. Nein, wir sind doch keine Sekte.

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Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. (Joh 1,1/3)


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 Betreff des Beitrags: Re: der sogenannte Friedensgruß
BeitragVerfasst: 18. Juni 2010 20:56 
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So ist es! VOR dem Gottesdienst die Leute zu begrüßen, ist schön und gibt allen ein gutes Gefühl. Während der Liturgie wirkt das aufgesetzt.

Man muss Fehlentwicklungen, die es in allen Kirchen gibt, auch beim Namen nennen dürfen.

In einer alt-katholischen Gemeinde habe ich es erlebt, dass während der Liturgie an den Frauen Snickers verteilt wurden....

In evangelischen Gemeinden gibt es die schrecklichen sozialpädagogischen Spielchen: Ich habe dort schon Steine durch die Kirche getragen, Kartons gestapelt, meine Fingerabdrücke abgeben müssen ("vor Gott sind wir alle einmalig, so wie jeder Fingerabdruck einmalig ist") und bunte Bänder zusammen geknüpft.

In großen Gemeinden kann das im Einzelfall sogar noch eine gewisse Wirkung entfalten. In einer alt-katholischen Gemeinde mit 10 Besuchern wirkt so etwas schnell aufgesetzt oder peinlich.


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