Mensch und Kirche

Diskussionsforen für Themen des Alltags mit Schwerpunkt religiöse und soziale Fragestellungen
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R.I.P.
 Betreff des Beitrags: Stand der Anmeldungen
BeitragVerfasst: 14. Mai 2007 09:29 

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Beiträge: 241
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Ihr Lieben,

heute morgen kam die schreckliche Nachricht, dass sich erst 16 Personen für das Laienforum angemeldet haben. Damit meine ich leider nicht 16 Menschen aus Deutschland, sondern aus der ganzen Union!

Bisher sind folgende Länder vertreten: A, CH, CZ, D, NL
noch keine Meldungen liegen vor aus Frankreich (Elsaß), Italien, Kroatien, Polen, Slovenien oder den Skandinavischen Ländern.

Also unbedingt die Info weitergeben (auf Seite 1 den Handzettel) und alle Kontakte nutzen.

Liebe Grüße

Melanie Kaczmarek


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Mai 2007 09:43 
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Moderator

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Hallo Melanie,

die geringe Anzahl der Anmeldungen bestärkt ich mich in meiner Auffassung, daß das von mir kritisierte Motto - kaufmännisch gesprochen- einfach ein Marketingfehler ist.

Was die inhaltlichen Implikationen angeht, die du freundlicherweise heute morgen dargestellt hast, kann man einiges durchaus auch ganz anders sehen.

Im Detail kann ich jetzt nicht drauf eingehen, wegen meines OP-Termins.
Folgt die Tage!

Winnie


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R.I.P.
 Betreff des Beitrags: Beteiligung Polen
BeitragVerfasst: 23. Mai 2007 22:29 

Registriert: 24. April 2007 16:50
Beiträge: 241
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Hallo Winnie,

nachdem seit gestern das polnische Forum geschlossen ist, gebe ich Dir nur den einen Hinweis: unterhalte Dich einmal mit Jaroslaw, da Du mir eh nicht glaubst. Aber: ich habe eine Zeit lang in Polen gelebt, und kenne die Mentalität.

Übrigens: ich weiß nicht, ob Jaroslaw Anglikaner ist, er ist aber auf jeden Fall kein "Altkatholik" oder "Mariawit". Er hat dieses Forum gegen den erheblichen Widerstand der polnischen Bischöfe in eigener Initiative ins Leben gerufen, und auf Grund der sehr geringen Beteiligung auch wieder geschlossen. "Die Polen haben Angst, sich öffentlich zu äußern" (wohl unter den Augen der alles beherrschenden Geistlichkeit) und "haben Angst vor der Wahrheit". - So Jaroslaw.

Ich war sehr glücklich, einen Menschen wie Jarek im Internet gefunden zu haben, sehr unglücklich darüber, das er das Forum geschlossen hat, und dann wieder sehr glücklich, dass wir darüber privat korrespondiert haben.

Auch an dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank an Jarek, diesmal in deutscher Sprache.

Gott zum Gruße

Melanie


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 Betreff des Beitrags: Laienforum
BeitragVerfasst: 24. Mai 2007 14:08 
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Kirchenlehrerin (in spe)
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Registriert: 5. November 2005 13:01
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Hallo Melanie, was das Laienforum betrifft, so ist die Nachricht von der Beteiligung wohl nicht so "schrecklich", weil man keine allzu großen Erwartungen daran knüpfen sollte. in Allschwill (bei Basel) waren wir 1997 weniger als 20, an der deutsch/niederländischen Grenze (2000 ?), wo ich nicht dabei war, waren es auch nicht mehr.
Etwas anders sah es in Prag aus, aber das war ein Kommen und Gehen von Tagesgästen aus Prag und Umgebung.
Wo ich dabeisein konnte, war es ein nettes Beisammensein, sich Kennenlernen oder Wiedersehen, aber theologisch nicht allzu aufregend, weshalb ich auch nicht glaube, dass das Thema eine große Rolle spielt.
Vielleicht ist es einfach zu viel, so etwas jedes Jahr (mit Ausnahme der Kongress-Jahre) zu veranstalten. Man braucht Zeit dazu, etwas Geld, und die Älteren, die vielleicht beides hätten, müssen auch gesundheitlich noch etwas fit sein.

Gruß! Eilike


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 Betreff des Beitrags: Re: Beteiligung Polen
BeitragVerfasst: 24. Mai 2007 14:16 
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Moderator

Registriert: 30. September 2005 18:55
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Melanie47623 hat geschrieben:
.....unterhalte Dich einmal mit Jaroslaw, da Du mir eh nicht glaubst. Aber: ich habe eine Zeit lang in Polen gelebt, und kenne die Mentalität.


Wie kommst Du darauf, daß ich Dir nicht glaube? Natürlich glaube ich Dir Deine Erfahrungen. Andererseits habe ich natürlich auch einige Erfahrungen mit Polen, wenn ich auch weder die Sprache spreche noch dort gelebt habe. Aber die Polen, die ich in meinem Leben bisher kennengelernt habe, waren ausgesprochen widersetzliche Menschen, die sich weder durch die Partei, den Staat oder den Klerus besonders bevormunden ließen. Nur sie tick(t)en halt anders als wir, denken anders. Akzeptieren nicht automatisch das als plausibel, was der Durchschnittswesteuropäer als plausibel schluckt. Daher mein Verdacht, daß die mangelnde Resonanz auf (das Thema des) Laienforum(s) nicht auf Unmündigkeit, sondern auf Desinteresse zurückzuführen ist.

Melanie hat geschrieben:
Übrigens: ich weiß nicht, ob Jaroslaw Anglikaner ist, er ist aber auf jeden Fall kein "Altkatholik" oder "Mariawit".



Jaroslaw hat sich freundlicherweise hier im Forum ausführlich vorgestellt. Siehe hier: http://www.mensch-und-kirche.de/viewtopic.php?t=563.

Daß er jetzt sein Forum wegen mangelnder Beteiligung aufgegeben hat, finde ich prinzipiell sehr schade. Zu den Gründen kann ich natürlich gar nichts sagen. Es würde mich aber freuen, wenn er Zeit und Lust hätte hier öfters mitzumachen.

Winnie


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 Betreff des Beitrags: Re: Laienforum
BeitragVerfasst: 24. Mai 2007 18:09 
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Moderator

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Eilike hat geschrieben:
Hallo Melanie, was das Laienforum betrifft, so ist die Nachricht von der Beteiligung wohl nicht so "schrecklich", weil man keine allzu großen Erwartungen daran knüpfen sollte. in Allschwill (bei Basel) waren wir 1997 weniger als 20, an der deutsch/niederländischen Grenze (2000 ?), wo ich nicht dabei war, waren es auch nicht mehr.
Etwas anders sah es in Prag aus, aber das war ein Kommen und Gehen von Tagesgästen aus Prag und Umgebung.
Wo ich dabeisein konnte, war es ein nettes Beisammensein, sich Kennenlernen oder Wiedersehen, aber theologisch nicht allzu aufregend, weshalb ich auch nicht glaube, dass das Thema eine große Rolle spielt.
Vielleicht ist es einfach zu viel, so etwas jedes Jahr (mit Ausnahme der Kongress-Jahre) zu veranstalten. Man braucht Zeit dazu, etwas Geld, und die Älteren, die vielleicht beides hätten, müssen auch gesundheitlich noch etwas fit sein.

Gruß! Eilike


Ich denke auch, man muß die Anmelderzahl in diesen Relationen sehen. Und gucken, ob den Aspekt des Treffens mehr kommuniziert als steile Thesen und Motti.

Winnie


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BeitragVerfasst: 2. Juli 2007 00:07 
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Inzwischen hat sich die Teilnehmerzahl auf 30 Personen erhöht, darunter acht aus Deutschland. Für ein fünftägiges, jährliches Forum Alt-Katholischer Laien eine gute Zahl und eine sehr produktive Gruppe.

Wenn nächstes Jahr das Internationale Laienforum in Deutschland stattfindet, liegt es an jeder Ortskirche, liegt es an uns, ob die Beteiligung groß ist und die Themen gut sind.
Jeder interessierte Laie kann mitwirken, bitte bei einem Landesvertreter melden, z.B. j-reintjes@gmx.de!
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 Betreff des Beitrags: Wünsche und Grüße
BeitragVerfasst: 30. Juli 2007 14:49 
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Ab kommenden Donnerstag gehts ja los mit dem Laienforum in Tschechien. Leider kann ich selbst nicht nicht teilnehmen, wünsche aber allen Teilnehmern schöne und erfüllende Tage, das Erspüren der Gemeinschaft untereinander zu Gott-Christus und die Verbundenheit im Geiste mit allen Menschen guten Willens.
Mögen die Ergebnisse Frucht bringen in unserer Kirche!

... und möge der Herr gutes Wetter schicken :D

Grüße vom (dieses Jahr nicht so) sonnigen Oberrhein,
Tarec


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BeitragVerfasst: 31. Juli 2007 11:30 
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Hallo Tarec,

vielen Dank für Deine guten Wünsche, vielleicht kannst Du ja nächstes Jahr beim Internationalen Laienforum in Deutschland mitmachen!

Das diesjährige Laienforum beginnt am Mittwoch, den 1.8. um 17 h mit einem Gottesdienst nach der Ordnung von Lima ...

Da fällt mir die besondere Aktualität des Themas auf:

Am Evangelischen Kirchentag haben am 7. Juni 2007, Bischof Joachim Vobbe als Hauptzelebrant mit Bischof James Jones aus Liverpool und Bischöfin Maria Jepsen aus Hamburg u.a., aus Anlass des 25. Jubiläums der Konvergenzerklärung von Lima 1982 die Liturgie nach der Ordnung von Lima gefeiert.

Sicher wird auch Thema sein, dass das Kirchesein der evangelischen Kirchen aktuell wegen "der Nichtbewahrung des sakramentalen Priestertums und der Sukzession der Bischöfe" von Pabst Benedikt abgestritten wird ...

Viele Grüße, kurz vor Abfahrt nach Südböhmen (genauer Strakonice, westlich von Budweis),

Johannes
.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. August 2007 00:13 
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Ja Hallo zusammen,

wie wars denn?

Gibt es irgendwelche Ergebnisse oder neue Wege im Forum?

Viele Grüße,

Tarec


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 Betreff des Beitrags: 1. Bericht
BeitragVerfasst: 19. August 2007 23:54 
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Hallo Tarec, hallo liebe Leser des Forums,

zu meinen schönsten Erinnerungen an das Internationale Laienforum 2007 in Tschechien gehört - neben der Organisation durch Hana und die Gemeinde Straconice - der Segen in der
Samstag-Abendfeier der deutschen Gruppe:
Jeder salbte in Erinnerung an die Taufe seinem Nachbarn die Stirne und Innenflächen der Hände mit wunderbar duftender Rosencreme und den Worten:

Gott stärke Dich:
Er mache Dich zu seinem/seiner königlichen PriesterIn!

Im Abschluss-Gottesdienst am Sonntag in der Kapelle neben dem Burghof von Straconice nahm Bischof Dusan diesen Gedanken auf, kniete am Boden nieder und erbat von jedem Teilnehmer des Laienforums persönlich den Segen des Herrn ...


Zu den Inhalten:

Drei Referate gaben Anregungen zur den Fragestellungen und für die Diskussionen. Josef König (Tschechien): „Allgemeines und ordiniertes Priestertum im Sinne der Lima Dokumente, altkatholische Rezeption dieser Position“, Dr. Peter Morée (Niederlande / Tschechien): „Ideen zur Gestaltung von Kirche in der Tschechischen Reformation“ und Trudie Smit (Niederlande): „Meine Priester-Rolle als Pastoralassistentin“. Dann ging’s „ans Eingemachte“: das Ergebnis der Diskussionen in vier Kleingruppen findet sich geordnet nach drei Themenbereichen in der nachfolgenden Übersicht, wobei die Unterpunkte eine Zusammenfassung gleichartiger Meinungen sind. Es sollen wie oben beschrieben nicht (nur) Antworten sein, sondern durchaus auch Fragen offen bleiben.

Thesen zum Thema „allgemeines Priestertum“:

 Allgemeines Priestertum bedeutet für uns, im täglichen Leben spirituelle Dimensionen zu eröffnen. Das allgemeine Priestertum bedeutet Verantwortung, im Namen Gottes zu wirken – durch unser Leben.

 Das Zeichen unserer Berufung zum allgemeinen Priestertum ist die Salbung bei der Taufe. Der Täufling wird gesalbt zum Priester, fußend auf 1Petrus 2,9 und Offenbarung 1,5. Durch die Taufe sind wir zum allgemeinen Priester berufen, erkennbar im christlichen Handeln. Alle Getauften tragen Verantwortung für die Kirche: Klerus und Laien.

 Das allgemeine Priestertum ist eine Qualität, die aus einer Berufung durch den Herrn stammt, sich in der Taufe realisiert und die den Menschen zu den Aufgaben, die der Gemeinschaft des Körpers Christi anvertraut wurden, verpflichtet und befähigt. Der Leib Christi als die Gemeinschaft Christi soll in der Welt bezeugen, dienen, loben und preisen. Im "Vater unser" hat uns Jesus einen direkten Zugang zu Gott eröffnet, sodass kein Vermittler notwendig ist. In der Bitte "vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" zeigt sich, dass alle Menschen in gleicher Weise von Gott beschenkt sind. Sie haben daher alle die gleiche Würde.

Thesen zum Thema „ordiniertes Priestertum“:

 Der ordinierte Priester kommt aus der Gemeinschaft der Getauften, also aus dem allgemeinen Priestertum und hat spezielle Aufgaben, die ihm von der Gemeinschaft übertragen werden. Das ordinierte Priestertum wächst vom allgemeinen Priestertum aus als seine spezielle Form, zu der der Mensch von Christus berufen wird.

 Das ordinierte Priestertum ist Dienst an der Gemeinde, der sich in der Verkündigung des Wortes und der Spendung der Sakramente zeigt. Das ordinierte Priestertum muss dabei dem allgemeinen Priestertum den Freiraum lassen, sich im Gottesdienst zu entfalten, z. B. in Dankgebeten und in der Auslegung des Wortes. Die Träger und Trägerinnen des sakramentalen Priestertums können nicht ohne Gemeinschaft existieren, andererseits braucht die Gemeinschaft den sakramentalen Dienst der Ordinierten.

 Alle altkatholischen Kirchen definieren sich als episkopal-synodale Kirchen, wobei die Episkopalität das dreistufige Amt einschließt – ohne ordiniertes Priestertum sind wir keine Altkatholiken.

Thesen zum Thema „Konkretisierung des allgemeinen Priestertums in der heutigen Zeit“:

 Das allgemeine Priestertum zeigt sich im "Gottes-Dienst" des täglichen Lebens, im "erkennbar Machen" als Christ, im "Zugehen" auf (Hilfe) Suchende. Das allgemeine Priestertum beweist sich im christlichen Leben in seiner ganzen Vielfalt.

 Das allgemeine Priestertum hat das Recht auf den Raum, sich z.B. durch Dankgebete, Auslegungsgespräche und vielem mehr in der Liturgie zu zeigen. Laien sind in der Liturgie umfassend beteiligt, auch bei der Verkündigung des Evangeliums, bei der Austeilung / Weitergabe von Brot und Wein, bei der Erstellung / Erarbeitung von Fürbitten und weiteren Gebeten und bei vielem mehr.

 Allgemeines Priestertum konkretisiert sich in unserer Synodalität, die die Gemeinde und auch die ganze Kirche betrifft. Die Synodalität äußert sich durch die Mitverantwortung von uns allen für das Leben der Kirche und deren Zeugnis.

 Das allgemeine Priestertum kann konkretisiert werden, indem wir z.B. anderen Hoffnung geben, und uns bemühen, nach dem Evangelium zu leben und den Missionsauftrag in seinen vielen Facetten zu erfüllen. Für uns als Altkatholiken ist Glaube nicht möglich ohne Kirche und Priester und damit Verzicht auf Sakramente und Gemeinschaft.

Das Freizeitprogramm kam natürlich auch nicht zu kurz.
Erklärtes Motto des jährlich in einem anderen Land stattfindenden Laienforums ist es ja, auch einander zu begegnen und das jeweilige Tagungsland kennen zu lernen. So waren die heurigen Höhepunkte der Begegnungs- und Kennenlern-Abend in der Burgweinstube, eine Besichtigung der Burg und des Burgmuseums Strakonice mit Dudelsackkonzert und Vorführungen mit Degen und Schwert, Turmbesteigung, ein Ausflug in die Stadt Tabor mit Stadtrundgang, Begehung der unterirdischen Kellergänge und gemeinsamem Abendessen mit den Alt-Katholiken der Lokalgemeinde in einer urigen Gaststätte.

Viele Grüße,
ich freue mich auf ein Kennenlernen


vom 13.-17.August 2008 im alt-katholischen Kloster St. Severin, in Leinau bei Kaufbeuren im Allgäu, mit dem Thema "Spiritualität"

Johannes aus München


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. August 2007 17:45 
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Kirchenlehrerin (in spe)
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Beiträge: 4616
Herzlichen Dank für die interessanten Ausführungen!

Gruß! Eilike


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. August 2007 00:43 
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Registriert: 4. Dezember 2007 11:25
Beiträge: 2035
Dem kann ich mich nur anschließen :D

Vielleicht könnte aus dem Laienforum eine bewusste Bewegung einer aktiven Kirche erwachsen. Bisher läuft das kirchliche Engagement der altkatholischen Laien hauptsächlich auf der Gemeindeebene ab. Hört sich vielleicht blöd an, doch ich könnte mir in unserer Kirche durchaus so eine Art Neu-Missionsprojekt vorstellen in Kooperation mit den Geistlichen.
Es gibt viele religiöse Menschen, die eine neue Heimat suchen, oder denen die alte zu knöchern und klerikal ist; und bevor sie als verfasste Kirchenmitglieder ganz verloren gehen...

Tarec


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R.I.P.
 Betreff des Beitrags: Laienforum und Mission
BeitragVerfasst: 27. August 2007 15:29 

Registriert: 24. April 2007 16:50
Beiträge: 241
Wohnort: UA-79037 Lviv (Lemberg) Ukraine
Ihr Lieben,

ich bitte zu betrachten, dass das Laienforum dem internationalen Austausch von Glaubenserfahrung der Laien aus den verschiedenen Landeskirchen dient, und nicht die nationale Ebene oder die Mission (weder die "innere" noch die in der Welt).

Auch auf dem Laienforum hatten wir durchaus "geistlichen" Beistand, sogar von Diakonin über Priester bis zum Bischof. Aber es bleibt originär in der Hand von nicht ordinierten Altkatholiken.

Richtig ist, dass vom Laienforum wichtige Impulse über das jeweilige Thema hinaus ausgehen. So in diesem Fall die Betreuung von bulgarischen und ukrainischen Gastarbeiter im Gastland Tschechien, mit der Schaffung einer Betreuungsstelle (Bischof Dusan aus Prag nennt sie "eine Oase für die Ukraine" der "Neu"-Altkatholiken im Herkunftsland Ukraine, eine Aufgabe, die im kommenden Jahr anlaufen soll.

Und die bulgarische Gemeinde in Prag hält den regelmäßigen Gottesdienst nach byzantinischem Ritus, mit Sicherheit eine Bereicherung für unsere Kirche hinsichtlich einer ganz anders gearteten Spiritualität.

Nähere Details dazu findet ihr in der mehrsprachigen (D-CZ-PL-UA)Homepage, die wir zur Zeit aufbauen:

http://www.starokatolicka-ua.org

Hinsichtlich der Betreuung der Gottesdienste in der Ukraine erhoffen wir uns Unterstützung durch die altkatholische Kirche der Mariaviten, also ein weiteres Experiment in einer Wiederaufnahme der engeren Zusammenarbeit zwischen der Utrechter Union und der Marivitischen Kirche.

Ja, das Laienforum ist nicht tot, es lebt, und es gehen Impulse davon aus.
Ganz nebenbei gesagt, vor allem an die Priester und Gemeindevorstände,
wir suchen Gemeinden oder Betreuer für ukrainische Christen in Deutschland.

Viele Grüße und Gottes Segen

Melanie Kaczmarek


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