Mensch und Kirche

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BeitragVerfasst: 16. Juni 2009 07:35 
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techAdmin

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Ja, natürlich auch von mir alles Gute dem neuen gewählten Bischof der Schweiz.

Vielleicht kriege ich es hin, zur Bischofsweihe zu kommen - in der fraglichen Zeit hatte ich allemal eine Bahn- und Busreise in und durch die Schweiz geplant und da wäre Zürich mehr oder weniger am Weg. Und mit dem Halbtax ist es auch nicht teuer...

Gruß
Lothar


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BeitragVerfasst: 16. Juni 2009 08:26 
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Ich würde auch gerne kommen.

Lothar - obwohl Harals Rein zur Zeit noch Pfarrer in Zürich ist, gehe ich davon aus, dass die Bischofsweihe in Bern stattfindet. Dort steht nämlich die Bischofskirche (Kathedrale) St. Peter und Paul.

Bild
(Bild: Wikipedia)


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R.I.P.
BeitragVerfasst: 16. Juni 2009 08:43 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Nein, ich las schon irgendwo, dass die Bischofsweihe am 12. Sept. in der Augustinerkirche in Zürich stattfinden soll. Ich hatte oder habe nämlich auch entsprechende Reisepläne.

Gruß!
Eilike

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auf die der Herr uns weist,
weil Leben heißt: sich regen,
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BeitragVerfasst: 16. Juni 2009 11:05 
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Eilike hat geschrieben:
Nein, ich las schon irgendwo, dass die Bischofsweihe am 12. Sept. in der Augustinerkirche in Zürich stattfinden soll. Ich hatte oder habe nämlich auch entsprechende Reisepläne.

Gruß!
Eilike


Sie findet in Zürich statt. Natürlich wäre es schön, wenn ihr kommt, die Christkatholiken freuen sich immer, wenn viele Leute kommen :lol: Und es ist natürlich ein schönes Zeichen, wenn zur Bischofsweihe viele Gäste aus anderen Kirchen kommen.

Gruss

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BeitragVerfasst: 29. Juni 2009 18:54 
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Artikel über die Synode im neuen Kirchenblatt inkl. Interview mit dem Bischof electus:

http://www.christkath.ch/fileadmin/div_dateien_pdf/kirchenblatt/2009/Kirchenblatt_nr13.pdf

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BeitragVerfasst: 1. Juli 2009 03:50 
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Beiträge: 1241
Ein Bericht der Kipa - da nimmt der Bischof electus auch ganz kurz Bezug auf seine - hier ja scharf diskutierte - Scheidung.

kipa hat geschrieben:
Der neue Bischof der Christkatholiken, Harald Rein, blickt zuversichtlich in die Zukunft

Kleinkirchen reagieren schneller auf gesellschaftliche Entwicklung

Von Georges Scherrer / Kipa

Zürich, 30.6.09 (Kipa) Der neue Bischof der Schweizer Christkatholiken, Harald Rein, will während seiner Amtszeit die Mitgliedschaft bei der CVP ruhen lassen, um sich voll für seine Kirche einsetzen zu können. Bezüglich der Zukunft seiner Kirche, die gesamtschweizerisch 13.000 Mitglieder zählt, zeigt sich der ehemalige CVP-Kandidat für den Zürcher Kantonsrat optimistisch: "Es gab schon grössere Kirchen als die unsere, die von der Bildfläche verschwunden sind, und es gab kleinere, die an Boden gewonnen haben."

Die gesellschaftliche Entwicklung fördere die Kleinkirchen. Diese seien im Gegensatz zu ihren grossen Schwestern dank kleinerer Gemeinden und weniger Finanzen viel besser auf den gesellschaftlichen Umbruch vorbereitet.
Die ökumenischen Beziehungen mit der orthodoxen, der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche eröffneten zudem Perspektiven der Zusammenarbeit, sagte Rein gegenüber der Presseagentur Kipa. Der 52-Jährige, der seit einiger Zeit geschieden ist, wird am 12. September in Zürich zum Bischof geweiht. Tags darauf folgt die Amtseinführung in Bern.

Ökonomisches Wunder

Die christkatholische Kirche bezeichnet der gebürtige Bochumer, seit 2001 Schweizer Bürger, als "ökonomisches Wunder". Knapp 13.000 Mitglieder seien in der Lage, 200 Gebäude, hundert Kirchen und hundert weitere Liegenschaften zu unterhalten sowie fünfzig Personen zu entlöhnen, die als hauptamtliches Personal tätig sind.
Das Problem seien nicht die Austritte, sondern die Überalterung. Von der Einwanderung profitierten im Gegensatz zu den Orthodoxen, den Römisch-Katholiken und den Muslimen die reformierte und die christkatholische Kirche nicht.

Liberale Bewegung in Windflaute

Von der Abwerbung von Mitgliedern bei anderen Kirchen hält Rein nichts. Auch die christkatholische Kirche sollte jene Menschen gewinnen, die keine kirchliche Heimat mehr haben.
Liberale Bewegungen – Rein zählt die Christkatholiken dazu – würden heute "oft in den letzten Zügen liegen". Konservative und Traditionalisten, ob in Kirche, Politik oder Gruppen, würden dagegen markant auftreten und über sehr viel Geld verfügen.

Ökumenische Leaderrolle zurückgewinnen

Der neue Bischof nennt zwei Schwerpunkt, die den Beginn seiner Amtszeit bestimmen. Nach innen will er den Gemeindeaufbau fördern. Der andere ist die "ökumenische Arbeit, die schon immer ein altkatholisches Anliegen war". Er hofft, dass die christkatholische Kirche ihre "Leaderrolle wieder zurückgewinnen könne." Es bestehe bereits eine volle Kirchengemeinschaft mit den Anglikanern.
Der christkatholische Bischof ist heute zugleich auch anglikanischer Hilfsbischof. Es seien für die nächsten Jahre sehr intensive Gespräche über die Zusammenführung der Anglikaner in der Schweiz mit den Christkatholiken geplant mit dem Ziel, dass beide dem christkatholischen Bischof unterstehen.
Das sei nicht der Beginn einer Fusion. Diese Gespräche bauten vielmehr darauf auf, dass die Jurisdiktion bei einem derartigen Zusammengehen zur ältesten Kirche am Ort geht. "Nach anglikanischem und altkatholischem Verständnis sind wir die älteste katholische Kirche am Ort."

Die "eine katholische Kirche"

Das Zusammengehen mit der römisch-katholischen Kirche sei durchaus auch eine Option. Die "katholische Kirche" sei eine "sehr weite Kirche mit unterschiedlichen Meinungen". In der katholischen Kirche sollte es Platz haben für die Traditionalisten von Marcel Lefebvre, für die Christkatholiken und "für die Diözesen, die jetzt zur römisch-katholischen Bischofskonferenz gehören".
Rein meint, es sei ein Ziel von Papst Benedikt XVI., "das linke und das rechte Lager wieder einzubinden in die eine katholische Kirche." In dieser sollte es Platz haben für die Christkatholiken, für die römisch-katholische Kirche und für Gruppierungen wie die Piusbruderschaft. Der Dialog auf Weltebene zwischen Rom und den Christkatholiken sei im vergangenen Mai auf Kommissionsebene abgeschlossen worden. Der Kommissionsbericht werde jetzt den kirchlichen Leitungen vor Ort zur Stellungnahme vorgelegt. Diese Papiere empfehlen eine Kirchengemeinschaft zwischen der christkatholischen Kirche und der römisch-katholischen Kirche analog den mit Rom unierten Ostkirchen. Es gebe aber noch zwei trennende Elemente: der Jurisdiktionsprimat des Papstes und die Frauenordination.

Scheitern und Erfahrung

"Die Synode hat mich zum Bischof gewählt, obwohl ich geschieden bin und zwar deshalb, weil sie der Meinung ist, dass eine ganzheitliche Betrachtung über die Eignung zu einem Amt entscheidet", sagt Rein zu seiner Vergangenheit. Eine Person könne man weder im Positiven noch im Negativen an einem Einzelpunkt aufhängen.
Zum Leben gehörten das Scheitern und das Versagen. Rein: "Wenn ich als Bischof von der Familie als Keimzelle der Kirche oder von Sexualität rede, dann weiss ich, wovon ich sowohl in einem spirituellen wie praktischen Sinne rede."

Quelle: http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=196500

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