Mensch und Kirche

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BeitragVerfasst: 18. Juni 2007 00:50 
http://salzburg.orf.at/stories/200522/

100-JAHR-JUBILÄUM 17.06.2007
Altkatholiken freuen sich über Nachwuchs
Am Wochenende feiert die altkatholische Gemeinde in Salzburg ihr hundertjähriges Bestehen. Und die 800-Seelen-Gemeinde macht sich keine Sorgen über ihre Zukunft: So ist zum Beispiel der altkatholische Religionsunterricht gut besucht.


"Es ist gelungen, so Kirche zu sein, dass es Spaß macht".
60 Kinder im Religionsstunden
Vor allem der Wunsch nach einer kirchlichen Trauung für Geschiedene oder nach kirchlichen Begräbnissen für ausgetretene Katholiken bringen Salzburger in Kontakt mit der altkatholischen Gemeinde.

Pfarrer Martin Eisenbraun ist deshalb zuversichtlich: "Im Moment ist es so, dass wirklich viele junge Altkatholiken da sind, die Kinder bekommen, die bei uns zum Religionsunterricht kommen. Es sind ungefähr 60 Kinder im Religionsunterricht. Es ist uns offensichtlich gelungen, in der Art und Weise, wie wir Gottesdienst feiern, wie wir die Kinder, Jugendlichen und jungen Familien einbeziehen, so Kirche zu sein, dass es Spaß macht."

Verhältnis zu katholischer Kirche gut
Die Altkatholiken spürten bei ihrer Gründung natürlich Widerstand im katholischen Salzburg. Heute gibt es mit der katholischen Kirche aber längst eine gute ökumenische Zusammenarbeit: So feiern die Altkatholiken, die die Schlosskapelle Mirabell als Kirche nützen, ihre Palmweihe gemeinsam mit der benachbarten Pfarre St. Andrä.


Begräbnisse für Nicht-mehr-Katholiken Chance
Dass altkatholische Priester auch dort Segen spenden, wo katholische ihre Probleme haben, ist für Eisenbraun ein Chance. Ein Beispiel seien Begräbnisse für Nicht-mehr-Katholiken: "Ich sehe es jedes Mal als eine Herausforderung, dass Menschen uns suchen - nicht als Lückenbüßer, sondern als große pastorale Chance, Menschen, die in einer extremen Situation sind, zu helfen. Wir führen Trauergespräche, begleiten die Angehörigen auch danach. Und einige kommen über die Begräbnisse ihrer Lieben auch zu uns."

Rund 150 Salzburgerinnen und Salzburg werden jedes Jahr altkatholisch begraben.

1870/71 von katholischer Kirche getrennt
Die altkatholische Kirche hat sich 1870/71 von der katholischen abgespaltet, weil sie das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes ablehnt.

Mittlerweile gibt es bei den Altkatholiken auch Frauen als Priesterinnen, Priester dürfen heiraten und auch homosexuelle Paare werden gesegnet.


Die altkatholische Kirche Salzburg


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