Mensch und Kirche

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 5. Juli 2014 00:08 
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Es begründet das darin, dass die UU nicht fähig ist, Brücken zu bauen zu anderen Charakteren als denen, die explizit dem eigenen Charakter ähneln. So was hat langfristig Folgen, da man sich als von der UU-eigenen Schablone un diohren Varianten-Limit Abweichender anderen Optionen wird zuwenden müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 5. Juli 2014 10:51 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Jeder, der die UU etwas kennt, weiß, dass es "Brücken" gibt in alle Richtungen hinein, zu sehr unterschiedlichen Kirchen. Wer das nicht weiß, kennt die UU nicht.
Und schon innerhalb der UU gibt es eine gewisse Pluralität!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 5. Juli 2014 11:19 
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Mal zugespitzt: In Wahrheit gibt es nur die innere Pluralität ... Alles andere ist Nähe vor der Haustür zulassen, also Folkore.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 5. Juli 2014 13:48 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Silesia, statt auf meinen Beitrag gestern 21.32 Uhr einzugehen, machst du mit dem Thema "Brückenbauen" ein neues Fass auf, das mit "Mariaviten und UU" nichts zu tun hat.

Wie viele Brücken wir zu anderen Kirchen haben und an wie vielen wir bauen, solltest du selbst wissen; deshalb gehören diese Kirchen aber nicht zur UU, denn dazu gehört die volle Glaubensgemeinschaft, und da gibt es eben noch Zweifel, zur Zeit wohl auch bei den Mariaviten selbst.
Also besteht noch Klärungsbedarf.
Eine "Brücke", so standfest und belastbar wie die der deutschen Alt-Katholiken zur VELK / EKD mit gegenseitiger eucharistischer Einladung könnte es aus meiner Sicht auch mit den Mariaviten geben; allerdings habe ich Zweifel, dass sie an einer solchen "Brücke" interessiert sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 5. Juli 2014 14:19 
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Na so etwas ... Als bestünde zwischen Mariaviten und Altkatholiken nicht die Möglichkeit, an der Euchraistie in der jeweils anderen Kirche teilzunehmen .. Wo bin ich denn nur? Da braucht es keine extra deklarierte Einaldung. Wozu? Ich wurde bisher immer ausdrücklich als Mariavit dazugebeten, ohne Ausnahme. Auch in der römischen Kirche werden in konseravtiven Bistümern die Mariaviten genauso behandelt wie die Orthodoxen, Orientalischen und PNCC, also ohne Aufhebens, nach Selbsteinschätzung, nur die Liberalen werfen uns in den UU-Topf und schmollen und eiern in bekannter Weise herum. Das Fass hast Du jetzt aber aufgemacht.

Ja das stimmt, ein guter Teil der Gläubigen will unter solchen Umständen gar nicht näher an die UU. Es bringt auch nichts und das Etikette teilweise besser als früher (Ethik, Moral, Politik) und passt auch teilweise nicht mehr (Theologie, Liturgie). Ich würde mich trotz der pasenderen Ordnung deshalb auch immer ein bisschen schämen, insofern wir Mariaviten dazugehörten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 5. Juli 2014 15:32 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Na, da haste doch deine Brücke, und dann ist ja alles gut.
Und jetzt "suspendiere" ich mich von diesem Strang! :ja:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 22. Juli 2014 22:40 
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http://www.ekumenizm.pl/content/article ... 465811.htm

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 22. Juli 2014 22:41 
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Die Probleme der Mariaviten gehen in die zweite Runde
Am 30. Juni tagte das Generalkapitel der alt-katholischen Kirche der Mariaviten, leider konnte es keine schnelle Lösung des Konfliktes bezüglich einer möglichen Rückkehr der Kirche in die Utrechter Union, sowie der Einberufung der ersten Synode seit 1937 herbeiführen. Die Tagungszeit des Kapitels genügte nicht, um ein umfassendes Meinungsbild der Priester über einen Beitritt der Kirche in die Utrechter Union zu gewinnen.
Am 1. April hatte der Leitende Bischof Jablonski, gemeinsam mit Bischof Jaworski im Namen aller Bischöfe eine Erklärung über eine einseitige Änderung von Lehre und Liturgie der Kirche in der Schweiz unterzeichnet.
Die Entscheidung wurde nicht nur von einigen Priestern, sondern auch von zahlreichen Laien kritisiert. Da nur eine Synode oder möglicherweise auch das Generalkapitel in der Lage sei derart weitreichende Entscheidungen zu treffen. Die Utrechter Union sei während der Jahre des Dialoges nicht vollständig und ehrlich über die Lehre der Mariaviten, insbesondere bezüglich der Bedeutung der Lehre Sr. Maria Franziskas innerhalb der Theologie der Kirche unterrichtet worden.
Dies sei nur ein Symptom für die tiefe Vertrauenskrise, sowie den Kommunikationsmangel der Kirchenleitung, welche ihre Angelegenheit offensichtlich lediglich im Rahmen einer kleinen Führungsclique von Priestern zu regeln versucht.
Angesichts der angespannten kirchlichen Situation hofften viele Gläubige auf einen Neuanfang durch die Wahl eines neuen Leitenden Bischofs. Tatsächlich konnten sich die zerstrittenen Priester nicht auf eine Neuwahl verständigen, sondern beschlossen den Status quo vorübergehend beizubehalten, indem sie die Amtszeit von Bischof Jabłoński um ein weiteres Jahr verlängerten.
Auf die Hoffnungen der Laien, diese hatten Unterstützungsunterschriften von ca. 15% aller Kirchenmitglieder gesammelt, sich mit den Problemen der Kirche zu befassen, ging das Kapitel nicht ein. Im Gegenteil wurden jene Priester gerügt, welche diese Unterschriftensammlung erlaubten oder unterstützten.
Am 6. Juli kam es zu einem Treffen der Laien in Warschau bei welchem die Teilnehmer Vorträge über die synodale Mitbestimmung der Gläubigen in der Kirche, über Sr. Maria Franziska, sowie über die Arbeit der Initiativgruppen hörten. Folgende Themen wurden diskutiert: Was bedeutet eine Mitgliedschaft in der UU in finanzieller Hinsicht für die Kirche, wie souverän wird das französische Bistum der Mariaviten noch sein können, wenn dieses Teil der altkatholischen Mission in Frankreich werden sollte?
Man war sich darin einig, dass die Blockadehaltung der Kirchenleitung weiterer Maßnahmen bedarf. Für den 9. August wird ein Treffen der Laienvertreter mit der Kirchenleitung erwartet. Von dessen Ergebnissen machen die Laien das weitere Vorgehen abhängig. Sie behalten sich vor, im Falle weiterer Blockade, einen Brief mit aktuellen Informationen über die Situation der Kirche an den Erzbischof von Utrecht, sowie an alle Bischöfe der Utrechter Union zu senden. Möglicherweise wird es auch eine Website mit Informationen über die mangelnde Dialogbereitschaft der Kirchenleitung geben.
Was läge näher, als das Volk am Fest der Himmelfahrt der Jungfrau Maria, wenn die Massen zum 100. Jahrestag der Errichtung des Tempels der Barmherzigkeit nach Plock strömen, zu informieren. Das Projekt den Tempel bis zum Jubiläum zu renovieren ist gescheitert.
Die Bischöfe haben den Erzbischof von Utrecht zum Fest eingeladen, da dem Abkommen der Kirchenleitung mit der Utrechter Union, sowohl in der Generalversammlung die Akzeptanz fehlte, als auch viel Missbilligung bei den Laien hervorrief ist nicht bekannt, ob es tatsächlich zu einem Besuch des Erzbischofs in dieser aktuellen Konfliktsituation kommen wird. Die zweite Sitzung des Generalkapitels soll am 26. August dieses Jahres stattfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 22. Juli 2014 22:44 
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"Möglicherweise wird es auch eine Website mit Informationen über die mangelnde Dialogbereitschaft der Kirchenleitung geben." das stimmt wohl os nicht, die Webseite (wenn sie ueberhaupt entsteht) wird Informationen zu Aenderungsvorschlaegen enthalten, Diskussionsbeitraege usw..

Angeblich soll Erzbischof Vercammen wirklich nach Plock kommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 23. Juli 2014 13:18 
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Diese Kirche ist doch organisatorisch gar nicht reif für diese vorschnell verkündete Aktion. Offenkundig müssen dort erstmal die Hausaufgaben gemacht werden, bevor man sich an die Öffentlichkeit wendet.

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Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes; von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes verkündigt, und jeder drängt mit Gewalt hinein.

Evangelium nach Lukas 16, 16

Hic fuit


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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 23. Juli 2014 13:38 
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Erstens hat sie Hausaufgaben zu machen, für sich selbst, nicht für die UU! Und zweitens kommt dabei heraus, dass sie in der begonnenen Weise nicht dazugehören wollen wird! Drittens sollte die UU aufhören, so etwas wie das unterschwellige Geschachere um die französischen Mariaviten zu unternehmen und viertens, mal darüber nachdenken, wie eine Aufnahme, von wem auch immer, den Dingen gerechtwerdend und sorgfältig nicht ungerecht und unsorgfältig, wei jetzt, ablaufen sollte (auch da gibt es offenbar Hausaufgaben für sich selbst zu erfüllen).

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 8. August 2014 21:37 
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Feast of the Assumption of the Blessed Virgin Mary

Wollte man das den Anglikanern nun auch ausreden? Sicher nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 8. August 2014 21:50 
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Wieso auch?

Mariae Heimgang ist am 15.8. auch in unserem Festkalender....


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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 8. August 2014 22:10 
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Klar, aber die Vorbereitungen laufen. Und wörtlich übersetzt heißt es: Mariae Annahme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jahrestagung der IBK
BeitragVerfasst: 12. August 2014 17:47 
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Bei dem Abkommen über die volle Kirchengemeinschaft mit den Anglikanern war man wesentlich zurückhaltender und alles mit keinerlei Bedingungen verbunden. Unter 3. heißt es dazu im Protokoll der Unionskonferenz vom 2. Juli 1931 in Bonn:

"Interkommunion - später geändert in volle Kirchengemeinschaft - verlangt von keiner Kirchengemeinschaft die Annahme aller Lehrmeinungen, sakramentalen Frömmigkeit oder liturgischen Praxis, die der anderen eigentümlich ist, sondern schließt in sich, dass jede glaubt, die andere halte alles Wesentliche des christlichen Glaubens fest."

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