Mensch und Kirche

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R.I.P.
 Betreff des Beitrags: Dortmund und Diskussion zur NAK
BeitragVerfasst: 1. Februar 2017 23:24 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Nach einem längeren Hin und Her - zunächst bei den Kaufverhandlungen, dann in der Renovierungszeit - heißt es nun wirklich:
Was lange währt, wird endlich gut!
In dieser Woche erfolgt der Umzug aus unserer sehr kleinen Kapelle (circa 20 Plätze) am Dortmunder Ostentor in die Kirche und das Gemeindezentrum in Dortmund - Kley, wo wir unsere "neue Heimat" von der Neuapostolischen Kirche erwerben konnten.
Altar, Ambo, Taufstein werden mitgenommen, sodass am nächsten Sonntag der Gottesdienst schon in Kley stattfinden wird.
Aber natürlich feiern wir auch eine offizielle Einweihung mit Bischof Matthias,
und zwar am Samstag, den 11. März, 14.30 Uhr, Dortmund, Kleyer Weg 89.
Falls jemand noch nichts Besseres vorhat: Dortmund ist eine Reise wert! Und das nicht nur wegen Borussia!

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Entwicklung gehört zum Wesen der Kirche. (Bischof Georg Bätzing, Limburg)

Vertraut den neuen Wegen,
auf die der Herr uns weist,
weil Leben heißt: sich regen,
weil leben wandern heißt. (Klaus Peter Hertzsch)


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R.I.P.
 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 6. März 2017 19:22 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Die von mir angegebene Adresse ich richtig!
Bitte nicht Kleyer Str. (Bistums-Homepage)

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 10:43 
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John Der Echte

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Sehr erfreulich, von neu-apostolisch zu alt-katholisch. Definitiv ein Wechsel zum Besseren. :-)


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R.I.P.
 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 11:57 
Kirchenlehrerin (in spe)
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Ja, alter Wein in neue Schläuche! :nicken:

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 12:54 
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JHNewman hat geschrieben:
Sehr erfreulich, von neu-apostolisch zu alt-katholisch. Definitiv ein Wechsel zum Besseren. :-)



Schön, dass das im heutigen Zeitalter der Gleichmacherei noch jemand sagt.... :nicken:

Ich bin überrascht, dass die Gruppierung noch über 300.000 Gläubige in Deutschland haben soll.

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Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes; von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes verkündigt, und jeder drängt mit Gewalt hinein.

Evangelium nach Lukas 16, 16

Hic fuit


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 13:06 
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Naja, NAK und vergleichbare Gruppen wird man nie "gleichmachen" mit katholischen oder evangelischen
Ich beobachte mit Unbehagen dass diese Gruppe bei uns im Ort regen Zulauf findet und wächst. Aber wenigstens sind sie sichtbar Ökumenefähig...

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Zeig Dich, nur ein bisschen, dass ich gehen kann....


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 13:15 
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techAdmin

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Vanni145 hat geschrieben:
Ich bin überrascht, dass die Gruppierung noch über 300.000 Gläubige in Deutschland haben soll.


Ist mit 8 Mio Mitgliedern weltweit eine der "Größeren der Kleinen" - jeder tausendste Erdenbewohner ist neuapostolisch.

In einem Vorort meiner Geburtsstadt ist der Neuapostolische Kirche die drittgrößte Konfession - nach der Landeskirche und der RKK.

Es gibt übrigens in Passau einen ziemlich engen Kontakt zwischen der dortigen NAK-Gemeinde und der Altkatholischen Kirche - man gewährt sich gegenseitig schon lange das Gastrecht, wenn mal wieder eine Kirche in der Donau absäuft oder abbrennt. Deswegen war ja auch ein Vertreter der neuapostolischen Kirche bei der Weihe von +Matthias dabei - man kannte sich noch von Passau her.

Und genau deswegen halte ich auch von solchen Plattitüden wie der Einteilung von Kirchen in "besser" und "schlechter" nichts. Mit dem Vorwurf der Gleichmacherei muss ich leben und die neuapostolischen Christen, zu denen ich noch freundschaftliche Kontakte halte, werden es wohl auch anders sehen als ich, wenn ich sage, dass für mich eine Mitgliedschaft in der NAK wohl nicht in Frage käme (obwohl ich denen mal näher war, als man denkt, allerdings heute so fern bin wie von meiner früheren evangelikalen Heimat - aus ähnlichen Gründen, obwohl die Konfessionen unterschiedlicher nicht sein könnten).


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 13:20 
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Lothar1962 hat geschrieben:
....... wenn ich sage, dass für mich eine Mitgliedschaft in der NAK wohl nicht in Frage käme (obwohl ich denen mal näher war, als man denkt, allerdings heute so fern bin wie von meiner früheren evangelikalen Heimat - aus ähnlichen Gründen, obwohl die Konfessionen unterschiedlicher nicht sein könnten).


Das ist wirkich interessant. Denn im Zeitalter der "Suchenden" ist das eher der Normalfall geworden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 13:43 
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techAdmin

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Vanni145 hat geschrieben:
Das ist wirkich interessant. Denn im Zeitalter der "Suchenden" ist das eher der Normalfall geworden.


"Suchen" heißt aber auch, dass man sich das, was man dann antrifft, anschauen muss, um es beurteilen zu können.

Ich suche jedenfalls keine Kirchen, die mir "rechtgläubige Empfehlungen" für mein persönliches Leben - geben. Die Beurteilung dessen, was ich als für mich akzeptabel halte und was nicht, möchte ich schon noch selber vornehmen.

Ich war ca. 1979-1981 öfters Gast in einer NAK-Gemeinde. Das war schon sehr beengend damals, obwohl der damalige Stammapostel Hans Urwyler (ab 1978) die Kirche massiv "erneuerte" - nur dauerte das ungefähr so lange wie ein Hochseefrachter braucht, seine Richtung zu ändern. Das war nichts für mich, "wer sein Kind liebt, züchtigt es", beispielsweise, oder die völlige Panik schon alleine beim Gedanken daran, dass zwei Verliebte das machen könnten, was "der Ehe vorbehalten ist".

Und - so hart es klingt - wäre ich damals ab 1982 nicht schon massiv in Depressionen gehangen und hätte nicht nach "Leitung" gesucht, so hätte ich mir die Freien Evangelischen Gemeinden auch nicht angetan. Trotz völlig anderer Kirchenstruktur (die FEG sind kongregationalistisch, die NAK ist so dermaßen zentralistisch und "episkopal", dass daneben die RKK noch kongregationalistisch erscheint) eine beengende rückschrittliche Gesellschaftsstruktur. Aber wäre ich bei der FEG nicht aufgeschlagen, hätte ich auch meine Frau nicht kennengelernt und mich wahrscheinlich nie richtig mit Theologie beschäftigt. Das täte mir heute fehlen, auch wenn ich mir nicht immer sicher bin, ein wirklicher Christ zu sein.

Übrigens stört mich das Wachstum der NAK überhaupt nicht. Die sind schon auf einem guten Weg. Gut - sie haben teilweise eine ziemlich nerdige Ämterstruktur und seltsame Lehrauslegungen, aber die leiten sie auch von der Bibel ab. Soweit ich weiß, bekennen sie sich inzwischen zu den 7 ökumenischen Konzilen und fangen an, richtig Theologie zu betreiben. Und sie lassen immer mehr "Aufruhr" zu - die Jugend-NAK lässt sich nicht mehr so unterbuttern und die Regenbogen-NAK führte zu einem Erdbeben, weil man sich mit der Tatsache, dass man durchaus engagiert gläubiger NAK'ler und gleichzeitig schwul sein kann, nun stellen musste.

Nach dem NAK-Kirchentag in München 2014 meinte sinngemäß eine Mutter "hey - mein Sohn hat eine neuapostolische Freundin dort kennengelernt - das findet man heute ja fast überhaupt nicht mehr". Die kommen so langsam in der Gegenwart an und realisieren, dass man mehr davon hat, wenn man sich mit anderen Christen zusammenschließt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 16:37 
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Lothar1962 hat geschrieben:
Die kommen so langsam in der Gegenwart an und realisieren, dass man mehr davon hat, wenn man sich mit anderen Christen zusammenschließt.

Das Problem des Christentum ist, dass man schon ganz am Anfang furchtbar dogmatisch wurde. Das prägt bis heute und kann halt nur schwer abgelegt werden.

Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 16:59 
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John Der Echte

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Nee, Lothar, im Hinblick auf die NAK bin ich wenig kompromissbereit.

Wenn man sich die Ursprünge ansieht, die in den ökumenisch orientieren Katholisch-Apostolischen Gemeinden lagen, und dann die Entwicklung, die die NAK nach Abspaltung von den Katholisch-Apostolischen Gemeinden genommen hat, dann kann man m. E. nicht anders, als diese Gruppe abzulehnen. Da sind einige zentrale christliche Grundsätze wirklich verdunkelt und aus der ökumenischen Weite wurde eine beklemmende sektenhafte Enge. Nicht, dass es das nicht auch bei manchen evangelikalen Gruppen gäbe, aber bei der NAK ist es nicht nur Fehlentwicklung, sondern Teil ihres jetzt bekenntnismäßigen Glaubens. Und das geht auch meiner Sicht nicht.

Abgesehen davon mag es auf örtlicher Ebene gute Kontakte geben, auch gegen die einzelnen Glieder der NAK hätte ich nichts, aber offiziell würde ich mit der NAK nicht zusammenarbeiten. Man muss abwarten, wohin die Entwicklung geht. Im Moment erscheint die Öffnung der NAK wie die Echternacher Springprozession.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 17:07 
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wie so oft unterschreibe ich das zu 100% was Du sagst @ JHN

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 17:12 
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techAdmin

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Ich nicht, aber das macht ja nun auch nichts.
Jeder von uns hat einen anderen Hintergrund und beurteilt die Situation deswegen anders.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 17:19 
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in einem Punkt muss ich dann doch meine Unterschrift relativieren: ich habe erst eine ökumenische Veranstaltung erlebt, bei der die NAK dabei war. Negativ aufgefallen sind die dort nicht, eher im Gegenteil: Wenn ich s nicht gewusst hätte, hätte ich es nicht bemerkt. Negativ aufgefallen sind nur die Freikirchler, das leider ganz massiv

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmund
BeitragVerfasst: 7. März 2017 17:34 
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Rheinmaus hat geschrieben:
Negativ aufgefallen sind nur die Freikirchler, das leider ganz massiv


Das fällt häufig auf. Einige von denen meinen wirklich, dass sie mehr Gläubige wie die evangelischen Landeskirchen haben. Man muss es nur definieren....und schon hat man sein Ergebnis.

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